{"id":1498,"date":"2010-11-26T18:23:24","date_gmt":"2010-11-26T16:23:24","guid":{"rendered":"http:\/\/schermbeck.zeit-fuer-gruen.de\/?p=1498"},"modified":"2013-05-25T18:09:20","modified_gmt":"2013-05-25T16:09:20","slug":"erhoehte-krebsraten-rund-um-asse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/?p=1498","title":{"rendered":"Erh\u00f6hte Krebsraten rund um Asse"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Link zu IPPNW\" href=\"Radioaktivit\u00e4t macht krank  \" target=\"_self\">Internationale \u00c4rzte f\u00fcr die Verh\u00fctung des Atomkrieges (IPPNW)<\/a> sagen: <strong>Radioaktivit\u00e4t macht krank <\/strong><\/p>\n<p>[embedit snippet=&#8220;101126_html1&#8243;]<\/p>\n<p>F\u00fcr die atomkritische \u00c4rzteorganisation IPPNW sind die Ergebnisse des Epidemiologischen Krebsregisters des Landes Niedersachsen ein weiterer Beleg f\u00fcr den urs\u00e4chlichen Zusammenhang von ionisierender Strahlung und einem erh\u00f6hten Krebs- und Leuk\u00e4mierisiko. <!--more-->Die Studie zu &#8222;Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken&#8220; des Mainzer Kinderkrebsregisters hatte bereits 2007 ein erh\u00f6htes Krebs- und Leuk\u00e4mie-Erkrankungsrisiko bei Kleinkindern im AKW-Nahbereich in Deutschland nachgewiesen. Die IPPNW fordert die Bundesregierung erneut auf, die Berechnungsgrundlagen der Strahlenschutzverordnung endlich dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand \u00fcber Niedrigstrahlung anzupassen und hierbei das Vorsorgeprinzip anzuwenden.<\/p>\n<p>Ein Atomkraftwerk gibt st\u00e4ndig Radioaktivit\u00e4t in Form von radioaktiven Isotopen in die Umgebung ab. Dabei handelt es sich um strahlende Spaltprodukte wie radioaktives Jod, radioaktiven Kohlenstoff und vor allem Tritium. Laut Ian Fairlie, einem britischen Experten f\u00fcr Radioaktivit\u00e4t in der Umwelt, wird Tritium als Betastrahler \u00fcber Kamin und Abwasser an die Umgebung abgegeben. Mit Sauerstoff verbindet es sich zu &#8222;schwerem Wasser&#8220; (HTO). Pflanzen, Tiere und Menschen k\u00f6nnen Tritium nicht von normalem Wasserstoff und schweres Wasser nicht von normalem Wasser unterscheiden und nehmen das Tritium im K\u00f6rper auf. Tritium wird damit in alle Organe und sogar direkt in Gene eingebaut, wo sich die Betateilchen nah genug an strahlensensiblen Strukturen befinden, um Krankheiten und Erbsch\u00e4den auszul\u00f6sen. Seit dem Tschernobyl-GAU ist zudem wissenschaftlich unumstritten, dass die Aufnahme von Radiojod Schilddr\u00fcsenkarzinome ausl\u00f6st.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kinderkrebsstudie hatten die Experten mehr als 20 weitere Faktoren \u00fcberpr\u00fcft, die Krebs ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Sie erforschten die sozio-\u00f6konomische Situation der Familie und m\u00f6gliche Kontakte zu Pestiziden, Tabakrauch und anderen Giften. Keiner dieser Faktoren konnte die auff\u00e4llige H\u00e4ufung von Kinderkrebs um Atomkraftwerken erkl\u00e4ren \u2013 in Frage kam nur die N\u00e4he des Wohnorts zum Atomkraftwerk. Die AutorInnen der Studie bestritten jedoch, dass die aus den Atomkraftwerken emittierte ionisierende Strahlung die Ursache f\u00fcr die Zunahme der Erkrankungen sei. Sie argumentierten, dass die Emissionen aus dem AKW tausendfach zu gering seien, um die deutlich erh\u00f6hten Krebsraten in der Umgebung erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Inzwischen r\u00e4umt der Leiter des Deutschen Kinderkrebsregisters Dr. Peter Kaatsch aber ein, es mache &#8222;durchaus Sinn, die vorhandenen anerkannten Berechnungsmodelle zu Dosisabsch\u00e4tzungen zu hinterfragen und m\u00f6glicherweise durch bessere Modelle zu ersetzen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationale \u00c4rzte f\u00fcr die Verh\u00fctung des Atomkrieges (IPPNW) sagen: Radioaktivit\u00e4t macht krank [embedit snippet=&#8220;101126_html1&#8243;] F\u00fcr die atomkritische \u00c4rzteorganisation IPPNW sind die Ergebnisse des Epidemiologischen Krebsregisters des Landes Niedersachsen ein weiterer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,7],"tags":[29,164,94],"class_list":["post-1498","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-atom","category-energie","tag-asse","tag-atom","tag-krebs"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1498"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2438,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1498\/revisions\/2438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1498"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1498"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}