{"id":1669,"date":"2011-05-24T13:01:33","date_gmt":"2011-05-24T11:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/schermbeck.zeit-fuer-gruen.de\/?p=1669"},"modified":"2011-05-24T13:01:33","modified_gmt":"2011-05-24T11:01:33","slug":"bundesregierung-verweigert-beschleunigten-ausbau-erneuerbarer-energien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-schermbeck.de\/?p=1669","title":{"rendered":"Bundesregierung verweigert beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin, 18. Mai 2011: Der <a title=\"Artikel im Orginal\" href=\"http:\/\/www.bee-ev.de\/3:736\/Meldungen\/2011\/Bundesregierung-verweigert-beschleunigten-Ausbau-Erneuerbarer-Energien.html\">Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert<\/a> die Ausbauziele der Bundesregierung f\u00fcr Erneuerbare Energien, die mit dem j\u00fcngsten Entwurf des Erneuerbare- Energien-Gesetzes bekannt geworden sind. \u201eAnstatt ambitionierte Ziele f\u00fcr eine beschleunigte Energiewende zu formulieren, <!--more-->h\u00e4lt die Regierungskoalition an uralten, l\u00e4ngst \u00fcberholten Ausbaupfaden fest. Damit verhindert sie jenen schnelleren Umbau unserer Energieversorgung, den sie nach den tragischen Ereignissen von Fukushima zugesagt hat\u201c, kritisiert BEE-Pr\u00e4sident Dietmar Sch\u00fctz. \u201eMan kommt nicht umhin, die viel beschworene St\u00e4rkung der Erneuerbaren als reine Lippenbekenntnisse zu werten.\u201c<\/strong><br \/>\nMehr noch: Mit der Entscheidung, das so genannte \u00d6kostromprivileg weiter einzuschr\u00e4nken und parallel eine optionale Marktpr\u00e4mie einzuf\u00fchren, erschwert die schwarz-gelbe Koalition nicht nur eine kosteng\u00fcnstige Marktintegration f\u00fcr Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. Sie entzieht mit dieser Entscheidung vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, die \u00d6kostrom vertreiben, die wirtschaftliche Grundlage.<\/p>\n<p>Das \u00d6kostromprivileg ist ein gezielter und erfolgreich praktizierter Anreiz zur Marktintegration f\u00fcr Erneuerbare Energien. Stromversorgungsunternehmen, die im Jahr mehr als 50 Prozent des von ihnen verkauften Stroms aus EEG-Anlagen beziehen, werden von der EEG-Umlage befreit. Diese Regelung ist insbesondere f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Stromvertriebe ein marktwirtschaftlicher Hebel.<\/p>\n<p>BEE-Pr\u00e4sident Sch\u00fctz: \u201eDas \u00d6kostromprivileg zeigt, dass eine reale und nachfragegerechte Versorgung mit hoch qualitativem Strom m\u00f6glich ist. Es f\u00f6rdert Vertriebe, die aufgrund ihres hohen Anteils an Erneuerbaren Energien Vorbildwirkung f\u00fcr die k\u00fcnftige Energieversorgung haben.\u201c Die Regelung mobilisiert gro\u00dfe Potenziale einer echten Marktintegration und senkt insgesamt die Differenzkosten des EEG.<\/p>\n<p>Teurer f\u00fcr die Stromkunden wird hingegen die nun \u00fcberraschend von Bundesumweltminister R\u00f6ttgen favorisierte Marktpr\u00e4mie. \u201eSie f\u00fchrt aufgrund von Mitnahmeeffekten zu deutlichen Mehrkosten und bevorzugt die gro\u00dfen, im Markt etablierten Energieversorgungsunternehmen. Auch setzt sie kaum Anreize f\u00fcr technische Fortschritte wie die Schaffung zus\u00e4tzlicher Speicher\u201c, so Sch\u00fctz.<br \/>\nBEE Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<\/p>\n<p>Ronald Heinemann<br \/>\nReferent f\u00fcr Medien und Politik<br \/>\nReinhardtstr. 18<br \/>\nD-10117 Berlin<\/p>\n<p>Tel.: 030 \/ 275 81 70-16<br \/>\nFax: 030 \/ 275 81 70-20<br \/>\nE-Mail: <a href=\"#\" data-unscramble=\"ed.ve-eeb@esserp\">presse@bee-ev.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 18. 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